25.2.–1.3.2026
auf der Bühne
Symposium
Literarisches Übersetzen gilt oft als abgeschiedene Solodisziplin, dabei wird Mehrsprachigkeit in Veranstaltungsprogrammen immer selbstverständlicher. Welche künstlerischen Umgangsformen gibt es jenseits des Untertitels, des geflüsterten Dolmetschens, der gefunkten Übertragung im Kopfhörer? Und vor allem: Wie wäre es, Übersetzung nicht mehr auf die Rolle des störenden Gasts oder des Begleitprogramms zu reduzieren, sondern als zentralen Bestandteil einer Aufführung zu gestalten? Wie können Veranstaltungen aus dem Geist von Übersetzung entstehen und davon zusätzlich profitieren? Marco Baschera, Iwona Nowacka und Aurélie Maurin sprechen mit Thorsten Dönges über innovative Veranstaltungsformate, die Übersetzung als Kunstform sinnlich in Szene setzen: von performativem Übersetzen und polyphonen Aufführungen – bis hin zur gemeinsamen Gründung einer Republik der Übersetzer.innen.
Multilingualism is becoming increasingly standard in event programming. But which artistic approaches exist beyond standard surtitles, whispered interpreting, or simultaneous translation via headphones? And above all: How can we stop reducing translation to the role of an intrusive guest or a mere side dish, and instead shape it as an integral component of the performance? How can events be born from the spirit of translation and gain new depth because of it?
In Kooperation mit / in cooperation with: TOLEDO-Programm
Der Raum ist über eine Treppe oder einen rollstuhl gerechten Aufzug erreichbar. Es gibt weiche Stühle, Sitzsäcke und Rollstuhlplätze. Das Veranstaltungssetting is relaxed: Ihr könnt euch bewegen und jederzeit rein- oder rausgehen. Die Veranstaltung findet auf deutsche Lautsprache statt und wird simultan auf englische Lautsprache übersetzt.
The room is accessible via stairs or elevator. Bean bags and wheelchair spaces are available. The event language is German. Simultaneous translation into spoken English will be provided.