25.2.–1.3.2026
auf der Bühne
Symposium
Wer erleben möchte, wie Bedeutung in Bewegung gebracht werden kann, sanft und machtvoll zugleich, muss Übersetzer*innen zuhören. Es gibt keine kompetenteren Pfadfinder:innen in Babel. Und kaum leidenschaftlichere Vermittler:innen der Sache der Literatur insgesamt. Wer sich traut, eine weitere Bedeutungsschippe draufzulegen, lädt noch ein paar Lyriker:innen dazu ein.
Die Hamburger Lesereihe i’m growing fur macht genau das. Was auf diese Weise entsteht, ist kein trockenes Fachgespräch: Hier zeigt sich Literatur in ihrer ansteckendsten Form. In kurzen Leseblöcken werden eigene Texte und Übersetzungen präsentiert und das Gespräch gesucht: über Mehr- und Vielsprachigkeit, über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Übersetzens, über Handwerk und Vermittlung. Und immer geht es auch um die Frage, wie ein solidarischer Literaturbetrieb entstehen kann – über die jeweiligen Sprachen und Communitys hinaus.
Der Raum ist über eine Treppe oder über einen rollstuhlgerechten Aufzug erreichbar.
Es gibt Sitzsäcke und Rollstuhlplätze.
Das Veranstaltungssetting ist relaxed: Ihr könnt euch bewegen und jederzeit rein- oder rausgehen.
Die Veranstaltung findet in unterschiedlichen Lautsprachen statt.