25.2.–1.3.2026
auf der Bühne
Symposium
Drei bis fünf junge Frauen, meist gecastet, sorgfältig nach verschiedenen Typen zusammengestellt, vermarktet als Projektionsfläche für Begehren, Identifikation und Empowerment. Kaum ein popkulturelles Phänomen hat die 1990er- und 2000er-Jahre so stark geprägt wie Girlbands. Zwischen Rebellion und Massentauglichkeit verhandelten sie Schwesternschaft, Körperbilder, sozialen Aufstieg und die Frage, wer überhaupt auf der großen Bühne stehen darf. Die Kehrseite: toxisches Management, finanzielle Ausbeutung, normierte Rollenbilder, starre Machtverhältnisse.
Paula Fürstenberg, Alisha Gamisch und Raphaëlle Red aka NO SCRIBES greifen diese Dynamiken auf – und drehen sie um. Ausgehend von Destiny’s Child, Tic Tac Toe und den Spice Girls setzen sie sich mit Identitäten und (Pop-)Feminismus auseinander. Unter dem nicht zu leugnenden Einfluss von Managerin Lena Brasch entsteht eine dreistimmige literarische Show zwischen Hommage und Kritik, Theorie und Tanzfläche, Megafon und Tagebuch. Girlhood ist ein Versprechen. Zigazig-ah!
Infos zur Barrierefreiheit
Der Raum ist ebenerdig und über das Foyer erreichbar. Die Sitze sind leicht gepolstert. Rollstuhlplätze und Sitzsäcke stehen zur Verfügung.
Das Veranstaltungssetting ist relaxed: Ihr könnt euch bewegen und jederzeit rein- oder rausgehen. Nach 45 Minuten gibt es eine Pause.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Es gibt eine Induktionsschleife für Hörgeräte im mittleren Sitzblock.
Es wird Musik gespielt. Wir bieten Ohrstöpsel und Stimming Toys an.